BNE auch mit knappen Ressourcen voranbringen

Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung auch bei knappen kommunalen Ressourcen vorangebracht werden? Eine Materialsammlung der Fachstelle FABINEK bündelt konkrete Ansatzpunkte und Beispiele für die kommunale Praxis.

Knappe Haushalte, Fachkräftemangel und zahlreiche weitere Aufgaben setzen Kommunen unter Druck. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als freiwillige kommunale Aufgabe braucht unter diesen Bedingungen Wege, die vorhandene Strukturen und Ressourcen möglichst gut nutzen.

Die Fachstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kommunen (FABINEK) hat deshalb bereits veröffentlichte Materialien ausgewertet und Ansatzpunkte für eine ressourcenschonende BNE-Arbeit in Kommunalverwaltungen zusammengestellt.

Die Materialsammlung zeigt unter anderem, wie BNE-Strukturen innerhalb der Verwaltung gesichert, vorhandene Angebote und Kooperationen genutzt und mit überschaubarem Aufwand sichtbare Ergebnisse erzielt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, BNE mit zentralen kommunalen Themen zu verbinden, etwa mit Ganztag, Gesundheit, Mobilität oder Resilienz.

Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern um konkrete Anregungen für die kommunale Praxis: von der Verteilung der BNE-Koordination auf mehrere Schultern über das Andocken an bestehende Prozesse und Veranstaltungen bis hin zu interkommunaler Zusammenarbeit und realistisch gesetzten Zielen.

Die Materialsammlung bietet damit Kommunen Anregungen, wie BNE auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen handlungsfähig bleiben und weiterentwickelt werden kann.