Die soziale Herkunft prägt, wie sehr Kinder sich anstrengen

Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt, wie sich die soziale Herkunft auf die Anstrengungsbereitschaft von Schulkindern auswirkt.

In der experimentellen Studie lösten 1.360 Fünftklässler:innen aus Madrid und Berlin einfache kognitive Aufgaben, mit denen Konzentration, Aufmerksamkeit und Selbstkontrolle gemessen werden konnten.

Die Aufgaben wurden in drei verschiedenen Situationen bearbeitet: einmal ohne Belohnungen für richtige Antworten, dann mit kleinen Geschenken und schließlich im Wettbewerb mit zusätzlicher symbolischer Anerkennung.

Wenn richtige Antworten mit einem kleinen Geschenk und symbolischer Anerkennung belohnt werden, sind die Unterschiede in der Anstrengungsintensität zwischen Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten am geringsten.