Unter dem Titel „Bildungsgerechtigkeit vor Ort stärken – (Bildungs)Kommunen gestalten Inklusion“ widmet sich das Heft einem zentralen Spannungsfeld des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM): der Verknüpfung von quantitativen Steuerungsinstrumenten und inklusiven Bildungsprozessen.
Für das kommunale Bildungsmonitoring und -management liefert die Veröffentlichung wichtige konzeptionelle Ansätze, die sich im Kern um drei Leitfragen drehen:
- Kommunale Mitgestaltung: Warum ist die Transformation zu einem inklusiven Bildungswesen eine genuine und strategische Aufgabe für Landkreise und kreisfreie Städte?
- Datenbasis als Hebel: Wie können kommunale Daten sinnvoll genutzt werden, um Barrieren im lokalen Bildungssystem sicht-barmachung und gezielte Steuerungsentscheidungen zu treffen?
- Sensibler Umgang: Warum braucht es gerade beim Thema Inklusion einen besonders differenzsensiblen, verantwortungsvollen und ethisch reflektierten Umgang mit Kennzahlen?
Ergänzt wird der theoretische Rahmen durch praktische Einblicke aus dem Fachnetzwerk. Die Ausgabe enthält unter anderem Interviews mit Akteurinnen aus der Bildungskommune Landkreis Görlitz zur konkreten Umsetzung vor Ort sowie ein Fachgespräch mit Dr. Dana Tegge (Robert Bosch Stiftung) über die methodischen Herausforderungen und Chancen eines inklusiven Bildungsmonitorings.
Die „BildungsPERSPEKTIVE Inklusion“ ist als dreiteilige Reihe angelegt und wird bis Anfang 2028 jährlich erscheinen, um das Thema „Daten und Inklusion“ kontinuierlich zu vertiefen.
Die vollständige Publikation steht ab sofort zum Download bereit: