Seit 2022 lädt die Landeshauptstadt Kiel Schulklassen ab der neunten Jahrgangsstufe zur Bildungskonferenz Jugend ein. Junge Menschen diskutieren kommunale Themen wie Nachhaltigkeit und Inklusion und erleben dabei, wie demokratische Entscheidungsprozesse funktionieren. Bewusst werden ganze Klassen eingeladen, nicht Delegierte: So nehmen auch Schüler:innen teil, die sich sonst nicht engagieren. Ihre Ergebnisse fließen in Fachausschüsse, die Ratsversammlung und kommunale Arbeitsbündnisse ein.
„Die Planung beteiligungsorientiert zu gestalten und Gremien, in denen Kinder und Jugendliche vertreten sind, sowie Expert:innen einzubeziehen – das kann ich jedem empfehlen.“ So bringt es Franziska Berger auf den Punkt, die das Format als Leiterin des Referats Bildungsmanagement der Landeshauptstadt Kiel entwickelt hat und heute das Jugendamt der Stadt leitet.
Franziska Berger ist eines von mehreren Testimonials der Kampagne „Kein Platz für Zufall“ aus unserem Programm REAB Nord – und ein Beispiel dafür, was passiert, wenn Kommunen junge Menschen nicht nur anhören, sondern wirklich einbeziehen. Das Testimonial finden sie untenstehend zu Ansicht und Download.
Ein längeres Interview mit Franziska Berger und Lars Matzen von der Landeshauptstadt Kiel finden Sie in Ausgabe 1/2025 unseres Magazins REup (S. 5 ff.): REup 1/2025
„Kein Platz für Zufall“ ist eine bundesweite Kampagne des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement mit Praxisbeispielen aus Kommunen, die Bildungschancen konkret verbessern – Schritt für Schritt und mit Blick auf mehr Bildungsgerechtigkeit.
Weitere Informationen zur Kampagne, den Angeboten des Fachnetzwerks und den ersten Testimonials finden Sie hier: www.kein-platz-für-zufall.de