Viel zu häufig wird noch über Menschen mit Behinderung statt mit ihnen gesprochen: so bringt es Marco Reschat auf den Punkt. Als Bildungsfachkraft am Institut für Inklusive Bildung (IIB) der CAU Kiel bringt er seine eigene Perspektive als Mensch mit Behinderung in Hochschullehre und Fortbildungen ein. Heute sensibilisiert er jährlich hunderte Studierende für Lebensrealitäten, die im Bildungssystem sonst unsichtbar bleiben.
Sein Ansatz folgt einem einfachen, aber konsequenten Leitsatz: Nicht ohne uns über uns. Inklusive Bildung gelingt nur, wenn Menschen mit Behinderung Bildungsprozesse aktiv mitgestalten. Dieses Prinzip ist auch eine Botschaft an Kommunen: Wer inklusive Bildung ernst meint, muss Menschen mit Behinderung von Anfang an einbeziehen – nicht nachträglich.
Marco Reschat ist eines von mehreren Testimonials der Kampagne „Kein Platz für Zufall“ aus der REAB Nord und ein Beispiel dafür, was passiert, wenn Bildungsgerechtigkeit nicht nur als Ziel formuliert, sondern als Haltung gelebt wird. Das Testimonial finden sie untenstehend zu Ansicht und Download.
Ein längeres Interview mit Marco Reschat und Gesa Kobs, Geschäftsführerin des IIB, finden Sie in Ausgabe 1/2025 unseres Magazins REup (S. 25 ff.): REup 1/2025
„Kein Platz für Zufall“ ist eine bundesweite Kampagne des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement mit Praxisbeispielen aus Kommunen, die Bildungschancen konkret verbessern – Schritt für Schritt und mit Blick auf mehr Bildungsgerechtigkeit.
Weitere Informationen zur Kampagne, den Angeboten des Fachnetzwerks und den ersten Testimonials finden Sie hier: www.kein-platz-für-zufall.de