Bildung in Ausnahmesituationen – Orientierung für kommunale Bildungslandschaften

Ansprechperson

Maybrit Windmann
Qualifizierung und Vernetzung

Beschreibung

Was passiert mit Bildung, wenn plötzlich eine Ausnahmesituation eintritt? Ereignisse wie Naturkatastrophen, politische Krisen oder Sabotage an kritischer Infrastruktur können auch das Bildungssystem und die Angebote der Bildungslandschaft erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es für Kommunen, sich bereits im Vorfeld mit der Frage zu beschäftigen: Wie kann sichergestellt werden, dass Bildungsangebote auch unter Krisenbedingungen zugänglich bleibt, insbesondere für vulnerable Gruppen wie beispielsweise Kinder und Jugendliche?

Die Impulsveranstaltuung soll das Thema der kommunalen Krisenvorsorge aus einer bildungsbezogenen und zivilgesellschaftlichen Perspektive beleuchten. Tom Hermes vom Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern wird u. a. Einblicke in folgende Fragen geben: Was sind die konkreten Pflichtaufgaben von Kommunen im Katastrophenschutz? Und welche Rolle spielt die Bildungsinfrastruktur (Schulen, Kitas, Bildungseinrichtungen) in der kommunalen Krisenplanung?

Einen pädagogischen Ansatz stellt Anja Besand von der TU Dresden vor: Gemeinsam mit ihrem Team hat sie das „Katastrophen-Curriculum“ entwickelt, ein alternatives Bildungsangebot, das im Krisenfall an Schulen aktiviert werden kann. Das Konzept bietet Orientierung und soll das Lernen auch in schwierigen Zeiten ermöglichen. Zugleich rückt es die Schule als Ort der Orientierung und als Anker für gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus.

Im Anschluss an die jeweiligen Impulse besteht Gelegenheit für Rückfragen und Diskussion im Plenum.

Bitte melden Sie sich über das untenstehende Formular für die Veranstaltung an. Die Zugangsdaten erhalten Sie am Vortag der Veranstaltung.