Bewegung und Sport sind ein essenzieller Teil von Bildung – denn sie fördern Konzentration, soziale Kompetenzen und gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglichen Teilhabe, stärken Schlüsselkompetenzen und eröffnen Kindern und Jugendlichen zusätzliche Bildungs- und Entwicklungschancen unabhängig von Herkunft, Elternhaus und schulischen Leistungen.
Kommunen spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie vernetzen Akteure, gestalten Lern- und Bewegungsräume und schaffen Rahmenbedingungen für chancengerechte Bildungsbiografien. Im Themenworkshop werfen wir anhand verschiedener Impulse und Praxisbeispiele Schlaglichter auf Facetten des Zusammenhangs von Bildung und Bewegung:
Sportvereine bewegen und bilden: Sie erreichen Millionen junger Menschen und fördern ganzheitlich fürs Leben – körperlich, sozial und demokratisch. Katharina Morlang von der Deutschen Sportjugend (dsj) zeigt, warum Bewegung Bildung ist und Partnerschaften zwischen Sportvereinen und Kommunen entscheidend sind, um Bildungsgerechtigkeit, Gesundheit und Zukunftschancen nachhaltig zu fördern.
Um Spielflächen für alle Kinder zugänglich zu gestalten, hat die Stadt Nürnberg als erste Großstadt verbindliche Leitlinien für Qualität und Inklusion auf Spielplätzen formuliert. Wie Spielflächen inklusiv gestaltet werden können, stellen Michaela Hillebrand und Sebastian Ertl vor.
Die Ganztagsbetreuung in Schulen bietet eine wertvolle Chance für die individuelle (Bewegungs-)Förderung von Kindern. Diese Potenziale entfalten sich jedoch nur, wenn die Qualität der Angebote stimmt und die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden. Wie dies gelingen kann, zeigt Dr. Nicole Satzinger von der Universität Paderborn auf.
Wie die Kommune Schulen und Sportvereine näher zusammenbringen und damit auch den Ganztagsbereich fördern kann, wird Ragna Böttcher, Sportjugendkoordinatorin des Sportverbands Flensburg e. V., erläutern.
Christine Waitz aus dem Landkreis Roth stellt das Projekt Clubassistenten vor, das zum Ziel hat, Vereine systematisch in den Schulalltag zu integrieren und Jugendlichen praxisnahe Lern- und Engagementmöglichkeiten zu eröffnen. Im Workshop berichtet sie u.a. von der zentralen Herausforderung, vorhandene Bedarfe und Angebote passgenau zusammenzuführen und Kooperationshürden zu überwinden.
Bitte melden Sie sich über das nachfolgende Formular bis zum 11.02.2026 für die Veranstaltung an.