Zugänge neu denken: Wege zu mehr kultureller Teilhabe und Inklusion in der Kommune

Expert:innen und Kommunen im Austausch

Im Rahmen der Themenworkshops kommen Mitarbeitende unserer Zielkommunen bedarfsgerecht und anlassbezogen mehrmals jährlich zu thematischen Workshops zusammen. Dort erhalten sie Fachimpulse, tauschen sich untereinander dazu aus oder unterstützen ihre weitere Planung durch gegenseitige kollegiale Beratung.

Ansprechperson

Maybrit Windmann
Qualifizierung und Vernetzung

Beschreibung

Der nächste Themenworkshop „Zugänge neu denken: Wege zu mehr kultureller Teilhabe und Inklusion in der Kommune“ der Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement Nord findet am 27.08.2026 von 9:00 bis 13:00 Uhr online über Webex statt.

Bitte melden Sie sich bis zum 21.08.2026 über das untenstehende Formular für die Veranstaltung an.

Kulturelle Bildungsangebote ermöglichen Begegnung, stärken Kreativität und fördern die Teil­habe am gesellschaftlichen Leben. Damit sie Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenssituationen erreichen, gilt es, Zugangshürden abzubauen und Angebote inklusiv zu gestalten. Kommunen spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie schaffen die notwendigen Rahmen­bedingungen und unterstützen Kulturschaffende sowie Träger dabei, ihre Angebote für mög­lichst viele Menschen zugänglich zu machen.

Der Workshop widmet sich der Frage, wie kulturelle Teilhabe in Kommunen gestärkt werden kann. Ausgangspunkt ist ein breiter Inklusionsbegriff, der unterschiedliche Lebensphasen, indi­viduelle Voraussetzungen und Lebenssituationen berücksichtigt. Drei Referentinnen aus ver­schiedenen Handlungsfeldern geben hierzu Impulse:

Marlen Kriemann von der Fachstelle Kulturelle Teilhabe Mecklenburg-Vorpommern be­leuchtet Zugänge für Menschen mit Behinderung. Sie sensibilisiert für Besonderheiten bei der Rezeption von kulturellen Angeboten, zeigt mögliche Barrieren auf und verdeutlicht anhand von Praxisbeispielen wie gelungene Teilhabe aussehen kann.

Nursen Ustaoglu, Leitung von Kulturkita Krabbelstube und Kinderladen Wirbelwind in Frankfurt am Main, berichtet über Erfahrungen mit inklusiver Elternarbeit. Sie zeigt anhand kon­kreter Beispiele, wie Eltern erfolgreich erreicht und eingebunden werden können, welche An­sätze sich im Arbeitsalltag bewährt haben und wie Einrichtungen niedrigschwellig erste Schritte in Richtung einer inklusiven Elternarbeit gehen können.

Auch im Alter ist kulturelle Bildung ein Schlüssel zu sozialer Teilhabe, sinnstiftendem Lernen und gesundheitlichem Wohlbefinden. Wie können Kommunen barrierearme Angebote unter­stützen, die ältere Menschen mit sehr unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen, Biografien und Lebenswelten erreichen? Dazu liefert Imke Nagel vom Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung und inklusive Kultur (kubia) erste Impulse.

Im Anschluss an die Impulse bieten Breakout-Sessions Gelegenheit, Erfahrungen auszutau­schen, Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.